Vorsicht vor unseriösen Angeboten!

 

Wir warnen vor unseriösen Angeboten, die folgende Auffälligkeiten vorweisen:

 

  • hohe Vertragsstrafen für Kunden: ein Ostdeutscher Anbieter droht Kunden mit einer Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 EUR, falls der Kunde das erhaltene Angebot oder Informationen über den Auftrag an Dritte in mündlicher oder schriftlicher Form weiter gibt. Sehr merkwürdig!
  • Ein Mitbewerber wirbt auf seiner Website, dass er Werksverträge mit einem klar erkennbaren Ziel anbietet. In den AGBs spricht er aber eine andere Sprache: In den Unterpunkten schliesst er im Werksvertrag den Erfolg aus.
  • Der gleiche Wettbewerber dreht an den Preisen, je nachdem ob man als Kunde privater oder gewerblicher Natur kommt. Falls man als Privatkunde kommt und dann doch auf Firma "umstellen will", zahlt man 19% Aufpreis. Warum zahlt man mehr? Die Leistung ist die gleiche. Beim Discounter oder beim Flugticket zahle ich auch keinen Aufpreis als Gewerbetreibender oder Freiberufler. Warum soll ich als Selbständiger 19% Aufpreis zahlen?
  • Wer bietet schon IT Forensik als Werksvertrag und schliesst gleichzeitig einen Erfolg aus. Beim Werksvertrag einen Erfolg auszuschliessen, ist rechtlich nicht möglich.
  • Wer mischt die komplexen Themen der Datenrettung mit den sensiblen Aufgaben der IT Forensik in eine AGB? Der IT Forensik gerade mal 1 Absatz in den AGBs widmen? Die Ergebnisse haben wir schon gesehen. Wenig für viel Geld.
  • Kostenlose Analysen und keine Datenrettungskosten beim Totalverlust? Wie finanziert man solche Geschenke? Klar, mit überteuerten Datenrettungspreisen müssen eine nicht unerhebliche Anzahl an Angebotsablehnungen und Verlustfällen subventioniert werden. Vielleicht hat man aber sich nicht so viel Mühe gegeben. Niemand arbeitet kostenlos und zahlt auch noch drauf. Das wird sicherlich auch keinem Betriebsrat gefallen, wenn hohe Preise und niedrige Löhne eine hohe Rendite liefern soll.
  • Vorsicht auch vor Werbung mit Logos für ISO Zertifikate, die keiner kennt.
  • Vorsicht vor Websites, die mit Logos von namhafte Firmen auf der Startseite werben. Manche werben mit den Logo obwohl die namhafte Firma das rettende Unternehmen überhaupt nicht kennt. Keine Firma mag es gerne als "hilfsbedürftig" angeprangert zu werden.