Magazin - Geldwäsche

Geldwäsche ist ein globales Problem

 

Die gesetzlichen maßnahmen zur Geldwäscheprävention versursachen bei Unternehmen diverse Konflike. Kunden können einen PKW nicht mehr einfach so bar bezahlen. Das liegt an dem Schwellwert von 15.000 EUR. Selbst wenn dies per EC Karte oder Überweisung erfolgt, entstehen automatisch Sicherheitskontrollen innerhalb des Bankensystems. Dies dient zum Schutz vor Terrorismusfinanzierung. Schnelle Käufe können auch über andere Wege rückgewandelt werden, so dass Mittel aus Drogengeschäften unauffällig ein das normale System eingeschleust werden können. So können auch Mittelsmänner und Unterstützer mit Geldmittel versorgt werden, um Waffen oder Fahrzeuge zu beschaffen.

 

Wer ist denn besonders von Geldwäsche-Kontrollen betroffen?

Das Innenministerium führt stichprobenartige Kontrollbesuche bei diversen Berufsgruppen durch, die für Geldwäscher eine attraktive Adresse darstellen. Dazu gehören Goldhändler, Autohändler, Bootshädler, Juwelliere und Kunsthändler. Der Händler ist gesetzlich verpflichtet zunächst sein eigenes Risikoprofil zu analysieren und dann angemessene Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Tut er dies nicht, macht es sich mit schuldig. Dabei ist es beim Kauf unerheblich ob der Wert durch einen verkauften Gegenstand oder sie Summe aus mehreren Gegenständen zu dem Schwellenwert führt.

 

Was muss der Händler beim Verkauf tun?

Der Händler muss die identität des Käufers feststellen und dokumentieren. Dabei muss auch verglichen werden, ob der Käufer mit dem Foto im vorgelegten Ausweis übereinstimmt. Dabei hat er folgendes zu erfassen: Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Ausweisart, Ausweisnummer, ausstellende Behörde. Die Fotokopie des Ausweises ist dabei eine ratsame Vorgensweise. Bei einem Verdachtsfall ist es strengstens verboten den Vertragspartner über den Verdacht und die Verdachtsmeldung zu informieren!