Terroristenjagd kann auch rechtlich zum problem werden

Terroristenjagd kann auch rechtlich zum Problem werden

 

Unternehmen sind gemäß EU Verordnung 881/2002 verpflichtet ihre Personallisten mit den terrorlisten abzugleichen, auf denen terrorverdächtige Personen stehen. Dies stellt datenschutzrechtlich ein Problem dar, denn es kommt einem Generalverdacht gegen alle Mitarbeiter gleich. Zudem können Unschuldige wegen Namensgleichheit ungerechtfertigt in ihrem Recht auf persönliche Entfaltung eingeschränkt werden, was ein Verstoß gegen den BDSG nahe kommt. Auch der betriebliche Frieden wird gestört, denn jeder mit merkwürdigen hobbys wird gleich in einen Sack mit anderen Gewaltverbrechern gesteckt.

 

Warum ist es aber so wichtig trotzdem diese Terrorlisten zu prüfen? 

 

Es ist vom Gesetzgeber verboten worden, terrorverdächtige einen Arbeitslohn zu zahlen, denn dieses Entgelt könnte zur finanziellen Unterstützung von Terrorgruppen dienen. Dieses Datenabgleich ist aber in vieler Hinsicht ein rechtliches und datentechnisches Risiko für Arbeitgeber.

 

Seit 2009 erhalten nur Unternehmen das begehrte AEO Zertifikat als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter.

 

Müssen nun Personaller hunderte von Listen abgleichen per Hand? Was wenn Namen vorsätzlich manipuliert sind, damit de einfache 1:1 Abgleich keine Treffer landet? Spezielle software und Forensik Expertise helfen dabei das Risiko zu minimieren als auch die Zertifizierungsanforderungen gerecht zu werden.